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Wohnen in der Stadt

Wohnen in der Stadt

Die Großstädte in Nordrhein-Westfalen verlieren seit den 60er Jahren an Einwohnern. Negative Folgen sind: Das Umland wird zersiedelt, die Zahl der Verkehrswege und damit die Verkehrsbelastung steigt, auch die Sozialstruktur verschlechtert sich.

Das vordringliche Ziel unserer Wohnungs- und Städtebaupolitik ist es, einer weiteren Schwächung der Großstädte wirkungsvoll entgegenzutreten. Die auch zukünftig notwendige Bautätigkeit in Neubau, Ausbau und Bestand muss verstärkt auf die Städte gelenkt werden. Ansatzpunkte hierfür sind die Entwicklung neuer Formen innerstädtischen Eigentums besonders für Familien mit Kindern, die Bereitstellung von Wohnbauland sowie die im Vergleich zum Umland intensivere Förderung des Wohnens in den Ballungskernen. Hierzu zählt auch das Wohnen in historischen Stadtkernen.

Mit dem Stadtbonus in Höhe von 15.000 € oder 20.000 € wird ein weiterer Anreiz geschaffen, Wohneigentum in der Stadt zu bilden.

Darüber hinaus gibt es in der Wohnraumförderung seit dem Jahr 2002 ein Förderangebot für die Aufbereitung von innerstädtischen Brachflächen. Das Wohnungsbauministerium unterstützt diesen Ansatz auch durch Architekturwettbewerbe.

Weiterführende Informationen:

Wohnen in der Stadt

MWBSV im Überblick


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