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Förderung und Instrumente

Förderung und Instrumente

Programme, Investitionspakt, Flächenmanagement, EU

Damit die Städte die neuen Aufgaben und Herausforderungen besser bewältigen können, unterstützen Land und Bund den Aufbau nachhaltiger städtebaulicher Strukturen mit Programmen zur Städtebauförderung. Dazu stellt der Bund Finanzhilfen gemäß Artikel 104 b des Grundgesetzes bereit, Land und Kommunen ergänzen diese. Grundlage der Bund-Land-Beziehungen ist die Verwaltungsvereinbarung zur Städtebauförderung.

Die Kommunen erhalten die Mittel vom Land auf dem Wege der Zuwendung. Grundlage dafür sind die Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008 nach den Förderbedingungen des Fördersatzerlasses 2008.

Programme der Städtebauförderung in Nordrhein-Westfalen

Ziele der Städtebauförderung sind,

  • die Innenstädte und Ortsteilzentren in ihrer städtebaulichen Funktion zu stärken. Besonders berücksichtigt werden dabei der Wohnungsbau und die Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege, insbesondere auch in den historischen Stadt- und Ortskernen, und die Wiedernutzung innenstadtnaher Flächen. Das spiegelt sich in den Programmen "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren", "Städtebaulicher Denkmalschutz" und "Städtebauliche Sanierung und Entwicklung" wider. Im Programm „Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ wird ein zusätzlicher Schwerpunkt auf Demografiefestigkeit und interkommunale Zusammenarbeit gelegt.

  • Stadt- und Ortsteile mit sozialem, ökonomischem und ökologischem Entwicklungsbedarf weiter zu entwickeln (Programm "Soziale Stadt"). Nachhaltige städtebauliche Strukturen dort wieder herzustellen, wo erhebliche Funktionsverluste zu verzeichnen sind, insbesondere durch Brachen und Gebäudeleerstände (Programm "Stadtumbau West").

  • Vorrangig gefördert werden die städtebaulichen Maßnahmen im Strukturprogramm der "REGIONALEn" zur Gestaltung des ökonomischen Wandels sowie zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen.

Programme der Denkmalförderung

Seit dem 1. Oktober 2013 stehen Eigentümern von Baudenkmälern und besonders erhaltenswerter Bausubstanz zwei neue Förderprogramme zur Förderung der Denkmalpflege in NRW zur Verfügung.

  • Im 1. Förderprogramm werden im Rahmen der Wohnraumförderung gezielt Personen gefördert, die ihr selbst genutztes und/oder teilvermietetes Wohneigentum denkmalgerecht erneuern wollen. Förderfähig sind dabei alle Baumaßnahmen am Wohngebäude, die es erhalten, instand setzen und modernisieren.

  • Das 2. Förderprogramm steht für Eigentümer von gewerblich oder kulturell genutzten sowie kirchlichen Baudenkmälern und Gebäuden mit erhaltenswerter Bausubstanz bereit. Auch hier sind alle Baumaßnahmen förderfähig, die das Gebäude denkmalgerecht erhalten, instand setzten und modernisieren.

Ausführliche Informationen zu den Förderprogrammen und ihren Konditionen finden Sie hier:

Förderung selbst genutzten Wohnraums – Denkmalgerechte Erneuerung

NRW.BANK.Baudenkmal

 

Förderung des kommunalen Erfahrungsaustauschs

Fünf Netzwerke und Arbeitsgemeinschaften organisieren den kommunalen Erfahrungsaustausch zu Themen der Stadtentwicklung, Städtebauförderung und Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung des hohen fachlichen Niveaus der Stadterneuerungspraxis in Nordrhein-Westfalen. Weitergehende Informationen zu den Netzwerken und Arbeitsgemeinschaften finden sie hier:

 

Informationen für Fördernehmer

Städte und Gemeinden, die mit Fördermitteln von Land, Bund und EU Projekte umsetzen, müssen darauf hinweisen, woher sie Unterstützung erhalten. Die entsprechenden Regeln und Logos zum Download finden Sie hier.

Weiterführende Informationen:


MWBSV im Überblick


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