RSS-Feed des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen http://www.mbwsv.nrw.de de-de Redaktion des MBWSV 29.03.2017 - Bürgerbeteiligung von Anfang an: Verkehrsminister Groschek startet Modellprojekt zur Rheinquerung bei Wesseling

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Um Großprojekte erfolgreich umsetzen zu können, ist eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung notwendig. Der Weg durch Widerspruchs- und Klageverfahren dauert nicht selten Jahrzehnte. Darum möchte Verkehrsminister Michael Groschek Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Kammern, Unternehmen und anderen Akteure vor Ort ab der „Stunde Null“ – also noch vor Beginn der Planung – an einen Tisch holen. Dafür läuft jetzt ein Modellprojekt im Rahmen des Bündnisses für Infrastruktur. Ausgewählt wurde die jetzt im Bedarfsplan aufgenommene A553 mit Rheinquerung bei Wesseling.

„Beteiligung darf nicht erst stattfinden, wenn die Pflöcke eingeschlagen sind und sich Planer, Bürger und Interessenvertreter unversöhnlich gegenüber stehen“, sagte Minister Groschek, als er den Projektrahmen regionalen Akteuren vor Ort vorstellte. „Wir wollen alle Beteiligten frühzeitig zusammenbringen, damit schon vor Beginn der Planung sämtliche Interessen auf den Tisch kommen und in den Planungsprozess einfließen können.“

Die neue A 553 soll den Rhein-Erft-Kreis und den linksrheinischen Kölner Süden mit der rechtsrheinischen Seite und dem Flughafen verbinden. Durch die Querspange werden die umliegenden Autobahnen und Rheinbrücken entlastet. Der Bedarfsplan geht von 63.000 Fahrzeugen pro Tag auf dieser Strecke aus, was zu einem herausragenden Nutzen-Kostenverhältnis geführt hat. Das Projekt ist im „Vordringlichen Bedarf“ eingestuft. Damit hat Straßen.NRW einen verbindlichen Planungsauftrag. Die neue Rheinquerung wird also definitiv kommen. Jetzt geht es um das „Wie“.

„Ich freue mich, dass erstmalig diese Form der Bürgerbeteiligung in einem Modellprojekt im Regierungsbezirk Köln erprobt wird“, sagte die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken. „Transparente Planung und Information vergrößern die Akzeptanz. Genau über das ,Wie‘ wollen wir nun gemeinsam in einen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region eintreten.“

Für die Durchführung hat das Land „Beteiligungsprofis“ vom Institut für Organisationskommunikation (IFOK) beauftragt. Die Beteiligung läuft in drei Phasen: Zunächst werden Vertreter der lokalen und überörtlichen Politik, die Bürgervereine, die Umweltverbände, die Wirtschaft und die Medien informiert (I). Über den Sommer werden dann öffentliche Veranstaltungen stattfinden, in denen gemeinsam verabredet wird, wie das Beteiligungsverfahren aussehen soll (II). Man nennt diese Vorgehensweise auch „Beteiligungsscoping“. Dabei soll es darum gehen, welche Gutachten einzuholen sind, welche Instrumente – Onlineabstimmungen, Postwurfsendungen, Bürgerwerkstätten oder ähnliches – gewünscht sind und wie der Prozess zeitlich gestaltet werden soll. Schließlich beginnt auf dieser Grundlage der eigentliche Beteiligungsprozess (III). So soll gemeinsam die Variante für die A553 gefunden werden, die von einer großen Mehrheit in der Region getragen wird. Ziel ist, die anschließende Detailplanung deutlich zu beschleunigen. Die Wahrscheinlichkeit von Einsprüchen und Klagen wird – so die Erwartung – durch die frühe Berücksichtigung aller Interessen reduziert.

Neben der A553 wird auch der Ausbau des Bahnknotens Köln (S11, Erftbahn) als Modellprojekt vom Bündnis für Infrastruktur begleitet. Hierzu findet ein Auftakttermin im Herbst 2017 statt. Zu beiden Projekten ist eine wissenschaftliche Begleitung und Auswertung vorgesehen.

Hintergrund Bündnis für Infrastruktur: Minister Groschek hat Ende des vergangenen Jahres zusammen mit Finanzminister Norbert Walter-Borjans und Wirtschaftsminister Garrelt Duin das Bündnis für Infrastruktur gestartet. Ziel ist es, die Akzeptanz von Infrastrukturmaßnahmen zu erhöhen. Erstunterzeichner und Ankerpartner sind DGB NRW und IHK NRW. Insgesamt sind dem Bündnis inzwischen 56 Organisationen, Verbände und Unternehmen beigetreten. Neben der frühen Bürgerbeteiligung gibt es zunächst einen weiteren Schwerpunkt: Regionale Bündnisse, die Befürworter von bedeutsamen Vorhaben vor Ort zusammenzubringen.

 

Hintergrundinformationen

Beteiligungskonzept - Autobahnquerspange A 553 mit Rheinquerung bei Wesseling

 

Weitere Infos sind unter folgendem Link abrufbar: http://www.buendnis-fuer-infrastruktur.nrw.de/

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

 

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24.03.2017 - A43: Start für zweiten Ausbauabschnitt und zum Umbau des Autobahnkreuzes Herne

Mit einem feierlichen Spatenstich haben Michael Odenwald, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und Straßen.NRW-Regionalleiter Dirk Griepenburg offiziell die Bauarbeiten für den Umbau des Autobahnkreuzes Herne (A43/A42) gestartet. 

270 Millionen Euro werden die rund acht Jahre dauernden Arbeiten voraussichtlich kosten, prognostiziert der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Neben dem Ausbau des Autobahnkreuzes steht für die Ingenieure auch die sechsstreifige Erweiterung der A43 in diesem Bereich auf einer Länge von 4,2 Kilometern auf dem Programm. Der nun begonnene Ausbau ist der zweite von insgesamt vier Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Herne und der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten befindet sich seit 2014 bereits im Bau.

Zur Bedeutung des Spatenstichs erklärte Staatssekretär Michael Odenwald: „Die A 43 zählt zu den wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachsen des Ruhrgebiets. Mit dem Ausbau stärken wir eine Lebensader der Region. Der Verkehrsfluss wird zukünftig deutlich verbessert, die Verkehrssicherheit erhöht und gleichzeitig das nachgeordnete Straßennetz entlastet.“

„Mit dem Ausbau der A43 und des Autobahnkreuzes Herne beseitigen wir einen weiteren Engpass im Autobahnnetz von Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Wie an vielen Stellen in unserem Straßennetz geht es darum, die vorhandenen Kapazitäten zu verbessern, damit die Straßen dem heutigen Verkehrsaufkommen gerecht werden. Die A43 mitten im Revier bedarf dringend der Erweiterung“, so Groschek.

„Die A43 ist wie die A42 mit rund 100.000 Fahrzeugen täglich schon heute überlastet, da hilft nur der Ausbau auf drei Fahrspuren je Richtung“, erläuterte Straßen.NRW-Regionalleiter Dirk Griepenburg. „Wir haben hier im Autobahnkreuz mehrere Ebenen übereinander, ein Drehkreuz der Infrastruktur und eine Herausforderung für die Ingenieure“, so Griepenburg: „Wegen der engen Platzverhältnisse kann das Autobahnkreuz in seiner Fläche nicht vergrößert werden. Nicht nur die Deutsche Bahn, auch die Stadtwerke und weitere Industriebetriebe sind hier präsent und sollen während des Baus nicht gestört werden. Der Verkehr soll auf allen bisher existenten Fahrspuren trotz der Arbeiten weiterfließen können.“ 

Auf zwei Fahrspuren wird künftig der Verkehr aus Wuppertal über die A43 kommend in Richtung Oberhausen in Tieflage direkt auf die A42 fließen können. Diese Verbindung ist die am stärksten genutzte innerhalb des Autobahnkreuzes. Im gesamten Abschnitt müssen zudem fünf Bauwerke im Zuge von Strecken der Deutschen Bahn neu gebaut werden. Aus diesem Grund arbeitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Ruhr sehr eng mit der „DB Projektbau“ zusammen.

Die Planung der Maßnahme hat drei Jahre gedauert. Das ist für eine so komplexe Baumaßnahme im dicht besiedelten Raum sehr wenig Zeit. Klagen gab es im Verfahren zur Erlangung des Baurechts nicht, allerdings 41 Einsprüche, die ausgeräumt werden konnten. Auch an Flora und Fauna wird gedacht: Der Landschaftspflegerische Begleitplan sieht unterschiedliche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vor, unter anderem den Ausbau einer stillgelegten A43-Bahnunterführung („Hibernia“) zur Querungshilfe für Kleintiere. Zudem werden auf diesem Weg die Biotope westlich und östlich der Autobahn verbunden. Zur Aufwertung des Landschaftsbildes werden Obstwiesen und Kleingewässer angelegt.

Weitere Infos: www.a43.nrw.de 

 

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1043

bernd.loechter@strassen.nrw.de.Tel: 0209/3808333

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23.03.2017 - „Hamburg-NRWplus“: Minister Groschek und Hamburgs Senator Horch stellen Kooperation zur Stärkung von Bahn und Binnenschiff vor

In Warstein ist der Startschuss für ein Kooperationsprojekt zwischen zwei Bundesländern gefallen: „Hamburg-NRWplus“. Ziel ist es, durch enge Zusammenarbeit Synergien und Wachstumspotenziale besser zu erschließen. Die Kooperation des Seehafenstandorts Hamburg mit seinen wichtigen Partnern in Nordrhein-Westfalen soll zu einer stärkeren Verlagerung von Gütern auf die Verkehrsträger Bahn und Binnenschiff verhelfen. Im Vordergrund stehen hierbei infrastrukturelle Aspekte, aber auch der Einsatz von Marketingmaßnahmen. So sollen die Entscheider, die die Logistikketten zusammenstellen, überzeugt werden, verstärkt auf Schiene und Wasser zu setzen. 

„Wir müssen neue Impulse setzen, um die Schiene und Wasserstraße wieder wettbewerbsfähiger zu machen“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek bei der Auftaktveranstaltung. „Mit Kooperationen wie ,Hamburg-NRWplus‘ helfen wir dabei, die Effizienz des Hinterlandverkehrs zu erhöhen und gleichzeitig den Verkehrsinfarkt auf unseren Straßen zu bekämpfen. Den Ort Warstein haben wir für den Auftakt nicht zufällig gewählt – er ist Symbol für eine erfolgreiche Umsetzung des Konzepts.“ Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch ergänzte: „Mit großem Interesse habe ich das 2016 beschlossene Wasserstraßen-, Hafen- und Logistikkonzept des Landes Nordrhein-Westfalen gelesen – insbesondere die Prognose einer deutlichen Steigerung der Containerzahlen, die 2030 über den Hamburger Hafen abgewickelt werden sollen. Aus Hamburger Sicht sind diese Entwicklungen erfreulich und werden die gute Hinterlandanbindung zusätzlich fordern.“ 

Die beiden Bundesländer verbindet eine lange Freundschaft sowie eine wirtschaftlich sehr erfolgreiche Zusammenarbeit. Nordrhein-westfälische Häfen und Wirtschaftsunternehmen sind ein bedeutender Partner des Hamburger Hafens.

Dabei geht es nicht nur um den Containerverkehr. Auch in attraktiven Spezialsegmenten, wie etwa den Bereichen Schwergut und Projektladung, ist Hamburg schon lange eng mit NRW verbunden. Die Zahl der transportierten Container zwischen NRW und Hamburg ist im vergangenen Jahr gewachsen: 2015 wurden 460.000 „Twenty-foot Equivalent Unit“ (TEU) transportiert, 2016 steigerte sich dieser Wert nochmals auf 480.000 TEU. 2016 zählte NRW zu den Top-5-Destinationen im Containerverkehr des Hamburger Hafens. Die Warenströme zwischen NRW und Hamburg nehmen unterschiedliche Wege. Ein großer Teil wird noch per Lkw über die Autobahnen A1 und A2/A7 abgewickelt. Wesentliche Quell- und Zielgebiete der Bahn sind die Standorte Dortmund, Minden und Köln. Für das Binnenschiff ist Minden bisher der zentrale Anlaufpunkt. Auch der neue Warstein-Zug hat seinen Teil zu der positiven Entwicklung beigetragen. Seit gut einem Jahr besteht diese wichtige Bahnverbindung zwischen dem Terminal der Warsteiner Brauerei und dem Hamburger Hafen. Auch dieses Projekt soll nun mit „Hamburg-NRWplus“ ausgeweitet werden.

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

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16.03.2017 - Studie vorgestellt: Verkehrsminister Groschek setzt sich für bessere Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs ein Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Eigentlich sind sich alle einig: Es müssen mehr Güter von der Straße auf die Schiene verlagert werden. Da die Fakten allerdings anders aussehen, hat das Verkehrsministerium jetzt ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Stärkung des Schienengüterverkehrs entwickelt. In einer Expertenrunde mit Vertretern von Unternehmen, Logistikern, Verladern und Kunden der Schienengüterverkehrsbranche hat Verkehrsminister Michael Groschek eine vom Ministerium Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr in Auftrag gegebene Studie zum Thema vorgestellt. „Angesichts des Verkehrsinfarkts auf unseren Straßen und der damit verbundenen Luftbelastung müssen die Rahmenbedingungen insbesondere durch den Bund verbessert und der Schienengüterverkehr wieder zu einer echten Alternative zu Lkw-Transporten gemacht werden“, sagte Groschek. „Die Schienenbranche braucht dringend Impulse, um wieder wettbewerbsfähiger zu werden. Dazu gehören vor allem die Senkung der Trassenpreise sowie die Entlastung bei den Energiekosten.“ 

Die Veranstaltung war die zweite in diesem Kreis. Bereits im Juni 2016 hatten sich die Experten auf Einladung von Minister Groschek über Möglichkeiten einer Verlagerung weiterer Güter von der Straße auf die Schiene ausgetauscht. Anfang Mai 2017 wird es eine Fortsetzung geben. „Es ist richtig und wichtig, die verschiedenen Akteure der Branche an einen Tisch zu bringen, um ein gemeinsames Verständnis für die wesentlichen Hemmnisse und Chancen zu entwickeln“, so Groschek. „Die Handlungs- und Maßnahmenfelder sind vielschichtig – ein Patentrezept gibt es nicht.“

Die Expertenrunde im Jahr 2016 war der Auslöser für die Studie mit dem Ziel, konkrete Empfehlungen zu entwickeln. Einer der Hauptpunkte ist die Stärkung der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit der Unternehmen, indem die Kosten für Trassen und Energie gesenkt werden. Außerdem soll die Leistungsfähigkeit der Schieneninfrastruktur gesteigert werden. Die Qualifizierung der Beschäftigten im Schienengüterverkehr sollte verbessert und eine Kommunikationsplattform zum Austausch zwischen Verladern, Handel und Industrie eingerichtet werden.  

Die Forderungen werden jetzt dem Bund übermittelt, der die genannten Punkte aufgreifen soll. Außerdem ist eine entsprechende Beschlussvorlage für die Verkehrsministerkonferenz formuliert worden. „Mit dem Ergebnis der Studie haben wir das Werkzeug, den Boden für eine nachhaltige Stärkung des Schienengüterverkehrs zu bereiten“, sagte Groschek. „Wir werden die notwendigen Maßnahmen im Kreis der Länder und mit dem Bund erörtern. Die Branche werden wir zu mehr Kooperationen und Projekten auch auf Landesebene ermutigen.“

Zur Studie „Vernetzte Güterverkehrsmobilität“.

 

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http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-2017/2017_03_16_VerGueMo/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1192667
14.03.2017 - Bundesweite Erlassregelung in Kraft getreten: Mitnahme bestimmter E-Scooter in Linienbussen des ÖPNV möglich

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Nach mehr als zwei Jahren intensiver Verhandlungen ist die bundesweit einheitliche Erlassregelung der Länder zur Mitnahme von Elektroscootern (E-Scootern) in Linienbussen des ÖPNV in Kraft getreten. Das Land NRW hatte die Federführung bei der Erarbeitung und den zahlreichen Gesprächen übernommen und den Erlass mit den Verkehrsressorts der übrigen Länder sowie mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) abgestimmt.

Minister Michael Groschek: „Endlich besteht Klarheit über die Bedingungen zur Mitnahme von E-Scootern. Die Hersteller können ihre Scooter entsprechend konstruieren, die Verkehrsunternehmen die Mitnahme organisieren und die Nutzerinnen und Nutzer können sich darauf verlassen, mit ihren entsprechenden Scootern in den passenden Linienbussen sicher befördert zu werden.“

In dem Erlass sind alle wesentlichen Kriterien für die Mitnahme von E-Scootern abschließend geregelt:

Die Mitnahmepflicht der Verkehrsunternehmen erstreckt sich dabei auf vierrädrige E-Scooter bis zu einer Gesamtlänge von 1,2 Metern und einem Gesamtgewicht mit aufsitzender Person von höchstens 300 Kilogramm. Außerdem muss der E-Scooter zum Beispiel über eine zusätzliche Feststellbremse verfügen, für die Rückwärtseinfahrt in den Bus geeignet sein und bestimmte Beschleunigungskräfte aushalten. Die Eignung des E-Scooters für die Mitnahme im Bus muss vom Hersteller in der Bedienungsanleitung festgestellt werden.

Die Linienbusse müssen einen ausreichend dimensionierten Rollstuhlplatz mit einem mindestens 28 Zentimeter überstehenden Haltebügel zum Gang hin aufweisen, um die sichere Aufstellung des E-Scooters auf dem Rollstuhlplatz zu gewährleisten.

Die Mitnahmeverpflichtung gilt für Nutzerinnen und Nutzer von E-Scootern, die schwerbehindert mit Merkzeichen „G“ sind oder den Scooter von der Krankenkasse verschrieben bekommen haben. Darüber hinaus müssen die Nutzerinnen und Nutzer bestimmte Verhaltensregeln erfüllen.

Den Erlass finden Sie hier

 

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14.03.2017 - Entscheidung des Kabinetts zu REGIONALEN 2022 und 2025: Gleich drei Regionen erhalten den Zuschlag und bekommen millionenschwere Förderung des Landes NRW

REGIONALEN verbessern die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden und stärken dadurch die Regionen, deren Wirtschaft, den Tourismus und die Mobilität der Menschen vor Ort. Aus insgesamt sieben Bewerbern hat das Landeskabinett nun drei Regionen ausgewählt, die sich für die Durchführung der REGIONALEN 2022 und 2025 beworben haben. Die konkrete zeitliche Abfolge wird noch festgelegt werden. Die Kooperationen von Kreisen, Städten und Gemeinden werden mit Fördermitteln des Landes NRW in dreistelliger Millionenhöhe unterstützt. Folgende Regionen haben den Zuschlag erhalten:

•         Bergisches Rheinland mit dem Oberbergischen Kreis, Teilen des Rhein-Sieg-Kreises und dem Rheinisch-Bergischen Kreis

•         Südwestfalen mit den Kreisen Soest, Olpe, Siegen-Wittgenstein, dem Märkischen Kreis und dem Hochsauerlandkreis

•         Ostwestfalen-Lippe mit den Kreisen Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie der kreisfreien Stadt Bielefeld

Stadtentwicklungsminister Michael Groschek sagte nach der Kabinettsentscheidung: „Die REGIONALEN in NRW haben sich zu echten Rennern entwickelt und sind bundesweit einzigartig. Sie eröffnen der jeweiligen Region vielfältige Möglichkeiten, das Lebensumfeld der Menschen attraktiver zu gestalten. Mit Hilfe der REGIONALEN verbessert sich fast automatisch die Schlagkraft der Regionen. Das große Interesse und die bemerkenswerte Qualität der Bewerbungen zeigen einmal mehr, wie wichtig dieses Format für die Entwicklung der Regionen des Landes ist.“

Das Landeskabinett hat sich mit dieser Entscheidung der einstimmigen Empfehlung der Fachjury angeschlossen. Bei allen drei Wettbewerbsbeiträgen handelt es sich um strukturell und konzeptionell angelegte Bewerbungen, die Themen von Stadt-Land-Beziehungen in überzeugender Weise und mit erfolgversprechenden regionalen Strategien angehen.

Die Kommunen im Bergischen Rheinland wollen stärker kooperieren, um gegen die großen Städte der Rheinschiene bestehen zu können. So soll in dem ländlichen Raum mit verschiedenen Maßnahmen unter anderem die Wirtschaft gestärkt werden, damit die Region nicht nur als Pendlerregion wahrgenommen wird. 

Ostwestfalen-Lippe ist mit seinen Stadtzentren und dem ländlichen Raum sehr vielfältig aufgestellt. Die Attraktivität der Region soll durch eine gleichmäßigere Entwicklung sichergestellt werden, beispielsweise durch eine verbesserte Daseinsvorsorge. 

Südwestfalen schließlich möchte verhindern, dass insbesondere junge Menschen die Region verlassen und setzt hierfür ganz auf die Digitalisierung. Beispielsweise sollen mit digitalen Plattformen Mobilität der Menschen vor Ort erhöht oder die gesundheitliche Versorgung verbessert werden.

 

Auch die Bewerbungen der anderen vier Regionen konnten mit guten Ideen punkten. Daher wird die Landesregierung mit den Empfehlungen der Jury auf die einzelnen Regionen noch gesondert zugehen:

 

•         Bergisches Städtedreieck mit dem Kreis Mettmann:

Die Landesregierung wird nach geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten suchen, um das für die Region typische sehr stark ausgeprägte bürgerschaftliche Engagement zu unterstützen.

•         Stadt Hagen zusammen mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis, den Städten Fröndenberg und Schwerte sowie den Städten Dortmund und Bochum und dem Regionalverband Ruhr als Partner:

Für die besonderen Problemlagen entlang der B7 sind zukunftsweisende Lösungen zu finden, beispielsweise durch städtebauliche und Naturschutz-Maßnahmen. Die Landesregierung wird prüfen, wie sie diesen Prozess unterstützen kann.

•         Innovationsregion Rheinisches Revier mit den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg, Rhein-Erft-Kreis und Rhein-Kreis Neuss sowie der Städteregion Aachen:

Die Landesregierung wird nach Möglichkeiten suchen, die Konzepte für einen Strukturwandel in dem Braunkohlerevier vor allem mit Planungsprozessen besonders zu unterstützen. Dafür werden Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek auf die Region zugehen, um konkrete Umsetzungsschritte zu vereinbaren.

•         NiederRheinLande – die Städte Düsseldorf, Duisburg, Krefeld und Mönchengladbach, die Kreise Kleve, Viersen und Wesel, der Rhein-Kreis Neuss sowie Teile der Provinz Gelderland, Limburg und Nordbrabant:

Die Kooperation mit den Niederlanden ist ein Alleinstellungsmerkmal der Region und als dieses besonders zu würdigen. Dazu zählt beispielsweise die Schaffung von grenzüberschreitenden Radwegen. Daher wird das Land prüfen, innerhalb bestehender Strukturen und Förderangebote diese Form regionaler Kooperation zu unterstützen.

 

Mit den REGIONALEN macht die Landesregierung ein bundesweit einmaliges Angebot für interkommunale Kooperation. Im Rahmen der

REGIONALE 2016 hat das Land NRW alleine dem Westlichen Münsterland bislang 114 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Das Investitionsvolumen ist um ein Vielfaches höher. Die konkreten Durchführungszeiträume werden mit den drei ausgewählten Regionen auf Grundlage ihrer Projektabläufe verabredet.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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13.03.2017 - Rausgehen und loslegen: Landesinitiative StadtBauKultur NRW stellt crossmediales Projekt für junge Entdecker vor

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Wer heute Kind ist, entscheidet morgen über die Zukunft unserer Städte. Wie gut also, wenn Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler mit offenen Augen in ihrem Quartier unterwegs sind. Mit Unterstützung der Landesinitiative StadtBauKultur NRW haben die Autoren Anke M. Leitzgen und Bruno Jennrich ein Tool für Kinder und Jugendliche entwickelt, das das Erforschen von Stadt spannend und zeitgemäß macht: #stadtsache ist ein einfaches, crossmediales Instrument zur kinderfreundlichen Stadtentwicklung und besteht aus einer App für Smartphone, Tablet, einer Webseite und einem Workbook mit analogen Aktionen, Tipps und Streetart-Rezepten.

„Vor dem Computer zu Hause oder von der Couch aus lernt man seine Stadt nicht kennen“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek. „Mit #stadtsache kommen die Kinder und Jugendlichen vor die Tür und können ihre Heimat nochmal ganz anders erleben.“

#stadtsache spricht Kinder und Jugendliche in ihrem Forscherdrang an, um ihren persönlichen Bezug zur Heimat zu fördern. Dabei wird das analoge Entdecken der Stadt mit dem digitalen Forschen und Dokumentieren verknüpft. Mit der #stadtsache-App kann man Fotos, Töne und Videos thematisch sammeln, Wege aufzeichnen und Dinge zählen. Diese Fundstücke lassen sich bestimmten Aufgaben und Aktionen zuordnen. Man kann sie vertonen, skalieren, beschriften, bemalen und kommentieren. Wer möchte, teilt die eigene Sammlung mit anderen Nutzern der App, nutzt sie für den Schulunterricht – oder sammelt nur für sich privat.

Dabei sein ist unkompliziert: Weil die meisten Funktionen mit Bildern erklärt werden, sind beispielsweise geringe Sprach- und Schreibkenntnisse in Deutsch kein Hindernis. Die App und ein Workbook-PDF mit analogen Aktionen und Aufgaben finden Sie unter www.stadtsache.de als kostenlosen Download. Für alle, die tiefer einsteigen möchten, gibt es das Mitmachbuch „Jetzt entdecke ich meine Stadt: Rausgehen und loslegen!“ (Beltz & Gelberg).

Anke M. Leitzgen ist Learning Designerin, Bildungsjournalistin und mehrfach ausgezeichnete Kindersachbuchautorin. Bruno Jennrich ist Software-Entwickler für Multiplattform-Anwendungen.

 

Technische Details zur App

Die App läuft auf Android und iOS Smartphones und Tablets. Für Android wird mindestens die Version 4.2.x (Jellybean) vorausgesetzt. Empfohlen wird Android 5.0 (Lollipop) oder höher. Für iOS wird mindestens die Version 8.1 (iPhone 4s) vorausgesetzt. Empfohlen wird Version 10 oder höher.

 

Projekt-Website: www.stadtsache.de

Hashtag: #stadtsache

 

Download-Links

App Store: https://itunes.apple.com/us/app/stadtsache/id1198912498?mt=8

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tinkerbrain.stadtsache

 

Pressefoto:

http://www.stadtbaukultur-nrw.de/site/assets/files/2858/stadtsache-app_pressefoto_anke-m_leitzgen.jpeg

 

Über StadtBauKultur NRW

StadtBauKultur NRW setzt sich für eine lebenswerte, nachhaltig und qualitätvoll gestaltete bauliche Umwelt in Nordrhein-Westfalen ein. Sie will dazu beitragen, den aktuellen Herausforderungen an unsere gebaute Umwelt mit zukunftsweisenden und zugleich geschichtsbewussten Konzepten zu begegnen. Zu diesem Zweck realisiert StadtBauKultur NRW eigene Projekte, Veranstaltungen und Publikationen und sie unterstützt Dritte, ihre Ideen für Nordrhein-Westfalen zu verwirklichen. Sie richtet sich sowohl an Fachleute aus dem Bauwesen und Entscheidungsträger in den Kommunen als auch an betroffene und aktive Bürgerinnen und Bürger.

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

 

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08.03.2017 - Landespreis für Architektur, Wohnungs-und Städtebau NRW 2017 ausgelobt: Gutes Bauen im öffentlich geförderten Wohnungsbau

Die Landesregierung NRW lobt den Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau Nordrhein-Westfalen 2017 aus. Ausgezeichnet werden sollen herausragende Wohnkonzepte für unterschiedliche Zielgruppen mit erschwinglichen Mieten. Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ist Kooperationspartner des Verfahrens.

zur gemeinsamen Presseerklärung

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08.03.2017 - Meilenstein im NRW-Schienenverkehr: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Verkehrsminister Michael Groschek feiern Baubeginn für den Rhein-Ruhr-Express

Er wird die Schieneninfrastruktur im Rhein-Ruhr-Raum entlasten und für schnellere Verbindungen auf der Kernachse zwischen Dortmund und Köln sorgen: Der Rhein-Ruhr-Express (RRX). Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat gemeinsam mit Ronald Pofalla, Vorstand Infrastruktur Deutsche Bahn, Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und Infrastruktur, Verkehrsminister Michael Groschek und Henriette Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, bei einem Festakt den Startschuss für die Ausbaumaßnahmen gegeben. Damit haben die Arbeiten für den RRX am so genannten Planfeststellungsabschnitt 1.1 zwischen Köln-Mülheim Güterbahnhof und Köln-Stammheim offiziell begonnen. 

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte anlässlich des ersten Spatenstichs zum Ausbau der Schienenwege für den Rhein-Ruhr-Express zwischen Köln und Dortmund: „Heute ist ein bedeutender Tag für unser Land. Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht, für die Pendler und die Wirtschaft. Mit dem RRX erreichen wir eine neue Qualitätsstufe für die Mobilität in NRW; sie wird leistungsfähiger, zuverlässiger und moderner.“

„Durch den RRX können täglich rund 24.000 Personenfahrten vom Auto zum ÖPNV verlagert werden“, sagte NRW-Verkehrsminister Michael Groschek. „So erreichen wir unser Ziel, mehr Verkehr von der Straße auf die Schiene zu bringen. Gerade im Rhein-Ruhr-Raum, dem dichtesten Ballungsgebiet Europas, ist eine verbesserte Schieneninfrastruktur unbedingt notwendig. Der RRX bietet mehr Komfort und Pünktlichkeit für Bahnreisende und Pendler, außerdem weniger Staus auf den Straßen – das nenne ich Mobilität der Extraklasse.“ 

Für den RRX wurde ein Konzept mit sieben Linien entwickelt, die mit neuen, schnelleren Doppelstockzügen auf eigenen Schienen unterwegs sein werden. Auf der RRX-Kernstrecke zwischen Dortmund und Köln werden vier Linien zu einem 15-Minuten-Takt gebündelt. Zusätzlich besteht ein 30-Minuten-Takt zwischen Oberhausen und Düsseldorf. Über so genannte Außenäste sind auch Aachen, Paderborn/Kassel, Bielefeld/Minden, Bonn/Koblenz, Wesel/Emmerich sowie die Stadt Münster angebunden. 

Die Basis für einen erfolgreichen Betrieb des RRX bildet der Aus- und Umbau der Schieneninfrastruktur. Nur so kann der 15-Minuten-Takt auf der zentralen Kernachse sichergestellt werden. Im Rahmen des Ausbaus werden eingleisige S-Bahn-Abschnitte zwischen Köln und dem Düsseldorfer Süden beseitigt. Ab Düsseldorf-Benrath bis Duisburg erfolgt ein Ausbau auf sechs Gleise. Darüber hinaus wird auch Dortmund als Knotenpunkt von den umfangreichen Ausbaumaßnahmen profitieren.

Insgesamt gibt es sechs Planfeststellungsbereiche mit 14 Planfeststellungsabschnitten. Bei sieben Abschnitten läuft bereits das Planfeststellungsverfahren. Der Planfeststellungsabschnitt 1.1 in Köln-Mülheim umfasst die Vergrößerung des Gleisabstandes der S-Bahn auf vier Meter auf einer Strecke von rund zwei Kilometern. 

Das Bundesverkehrsministerium hat den RRX im neuen Bundesverkehrswegeplan in den „Vordringlichen Bedarf Engpassbeseitigung“, die höchste Dringlichkeitsstufe, eingestellt. Die Kosten der Bedarfsplanmaßnahme des Bundes werden auf rund 2,5 Milliarden Euro geschätzt. Die Deutsche Bahn, das Land NRW sowie die drei Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs NVR, NWL und VRR investieren zusätzlich weit über 150 Millionen Euro für den Ausbau der Stationen an den Außenästen des RRX. Derzeit laufen die Planungen für den Ausbau von über 50 Stationen im Außennetz des RRX. Ziel ist es, dass die neuen Fahrzeuge des RRX die Stationen auf den Zulaufstrecken anfahren können. Außerdem sollen die Stationen barrierefrei gestaltet werden.

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

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07.03.2017 - „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“: Minister Groschek zeichnet zehn nordrhein-westfälische Projekte aus

Die Preisträger des Wettbewerbs „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt“ sind bei einem Festakt ausgezeichnet worden. Die zehn Sieger-Bauwerke stehen in den Kommunen Bielefeld, Bonn, Düsseldorf, Hilden, Köln und Siegen. Überreicht wurden die Auszeichnungen von Bauminister Michael Groschek und dem Präsidenten der Architektenkammer NRW, Ernst Uhing. Prämiert wurden Gebäude und Gebäudekomplexe aus den Bereichen Gewerbe, Produktion, Handwerk, Handel, gewerbliche Dienstleistungen sowie Mischnutzungen. 

Arbeitsorte haben oftmals den Ruf, praktisch, aber wenig attraktiv zu sein. Dass in den letzten Jahren neue, architektonisch herausragende Bauwerke in diesem Bereich in Nordrhein-Westfalen entstanden sind, beweisen die Siegerprojekte. „Arbeitsorte müssen nicht zwingend am Stadtrand entstehen, sondern können Bestandteil unseres städtischen Lebens sein“, erklärte Groschek. „Die Siegerprojekte zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie Gewerbestandorte zu einer positiven Stadt- und Quartiersentwicklung beitragen können.“

„Mit dem Preis möchten wir den Blick auf herausragende Gewerbebauten lenken, die nicht nur ansprechend gestaltet sind, sondern auch ideal ins Stadtbild passen“, erläuterte der Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, Ernst Uhing. „Diese Bauwerke sind zugleich Visitenkarte der Unternehmen, inspirierender Arbeitsplatz für die Beschäftigten und ein Gewinn für unsere Städte.“

Für das Verfahren konnten Neubauten, Modernisierungen, Restaurierungen, Umstrukturierungen und Umbauten eingereicht werden. Die Objekte mussten in NRW liegen und zwischen dem 1. Oktober 2011 und dem 30. September 2016 fertig gestellt worden sein. Das Stadtentwicklungsministerium hatte den Preis in Kooperation mit der Architektenkammer NRW, der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen und dem Westdeutschen Handwerkskammertag erstmals ausgelobt. Aus 39 eingereichten Projekten wählte eine unabhängige Jury die insgesamt zehn vorbildlichen Bauten als Preisträger aus.

Das Auszeichnungsverfahren wird durch eine Broschüre dokumentiert. Die Broschüre „Vorbildliche Arbeitsorte in der Stadt 2016“ finden Sie hier

 

Folgende Projekte wurden ausgezeichnet: 

 

Technologie- und Bildungszentrum für Energieeffizienz und Barrierefreiheit, Köln

(SSP SchürmannSpannel AG)

Das TBZ ist mit seiner Lage an der Hugo-Eckener-Straße ein vorbildlich gestalteter Auftakt für das Gewerbegebiet Butzweiler Hof sowie das bestehende Ausbildungszentrum der Handwerkskammer zu Köln und trägt sehr zur Integration des Areals bei. Die städtebauliche Qualität besteht insbesondere in der Ausbildung eines gemeinsamen Platzes und Zugangsbereichs von Neubau und Gebäudebestand.

 

Wohn- und Geschäftshaus Beuel Mitte, Bonn-Beuel (BauWerkStadt)

Als Ersatz für baufällige Altbauten und untergenutzte Flächen im Blockinnenbereich entstandener Neubaukomplex. Funktionsmischung aus Supermarkt, Arztpraxen, Anwaltskanzlei und Wohnungen. Gute städtebauliche Einfügung und innenstadttypisch hohes Maß an urbaner Dichte.

 

Revitalisierung der denkmalgeschützten Stadtvilla W24A, Hilden

(Christof Gemeiner Architekten BDA )

Büronutzung/Architekturbüro (Eigennutzung durch den Architekten). Mit dem Projekt wurde Leerstand direkt am Rande der Hildener Innenstadt beseitigt. Dabei ist es dem Architekten gelungen, das Gebäude unter Herausarbeitung der historischen Bedeutung des ehemaligen Wohn- und Bürogebäudes eines Fabrikationsbetriebs denkmalgerecht zu revitalisieren. Die Arbeitsplätze profitieren zum einen durch die Nähe zur Innenstadt, zum anderen wird den Mitarbeitern eine hohe Arbeits- und Aufenthaltsqualität geboten. Das Angebot einer Vollküche, eines Ruheraums, eines Fitnessraums, einer Bibliothek sowie von Außenbänken im Hof wird als bemerkenswert beurteilt.

 

Bürogebäude mit Supermarkt, Bielefeld

(Architekten Wannenmacher + Möller GmbH)

Verbindung von Einzelhandel und Büronutzung. Insgesamt lässt insbesondere die Möglichkeit der flexiblen Grundrissgestaltung die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze sowohl im Einzelhandel als auch in der Büronutzung zu, was ebenso durch eine zeitgemäße Innenraumgestaltung sehr gut gelingt.

 

decK1, LH612, DEINspeisesalon des Kontrastwerkes, Köln

(raumwerk.architekten)

Die Projekte im Kontext eines neu entwickelten Gewerbehofs auf einer ehemaligen bahneigenen Fläche zeigen, wie ein Gewerbebestandsgebiet auf kreative Weise umgebaut und weitergebaut werden kann.

Insgesamt ist der Ansatz dazu geeignet, ältere Gewerbegebiete auf kreative Weise weiter zu entwickeln und zu modernisieren. Sie bieten dann auch Raum für neue Formen der Produktion, Dienstleistung und des Handwerks. Umbau und Weiternutzung des Bestandes sind auch unter Ressourcenschutz-Aspekten (Energie, Fläche, Material) als vorbildlich zu würdigen.

 

Neugestaltung 1LIVE, Köln (WDR, HA Gebäudewirtschaft)

Die Rückkehr von Kreativarbeitsplätzen in die Innenstadt wurde durch die Umnutzung von Büroflächen in einer ehemaligen Lagerhalle zu Rundfunkstudios und Redaktionsräumen ermöglicht.

 

Clara und Robert, Düsseldorf

(slapa oberholz pszczulny  | sop GmbH & Co. KG)

Neubau zweier Bürogebäude. Die Entscheidung, die beiden Bürogebäude entgegen den ursprünglichen Festsetzungen des Bebauungsplans gegeneinander versetzt und in Ausrichtung der das Grundstück begrenzenden Straßen anzuordnen, wird von der Jury als städtebaulich konsequente Lösung beurteilt. Durch diese Anordnung wird sowohl die Ausbildung zweier attraktiver Stadtplätze für die Nutzer als auch ein wirksamer Schallschutz für die hinter dem Komplex beginnende Wohnbebauung geschaffen. Positiv gesehen werden auch der Erhalt und die Integration des historischen Saarhauses als Eingangsbauwerk, das eine eindeutige Adressbildung des Gesamtkomplexes ermöglicht.

 

Neubau eines Büro- und Laborgebäudes mit Abfüllbetrieb, Düsseldorf (SOHOarchitekten)

An einem heterogen bebauten Gewerbestandort wurde ein markantes Büro- und Laborgebäude mit Abfüllbetrieb gestaltet. Architektonisch präsent ist das kopfseitig zur Straße ausgerichtete dreigeschossige Büro- und Laborgebäude. Direkt angeschlossen wird ein einfacher, dunkel gestalteter Hallenkörper, der die eigentliche Produktherstellung ermöglicht. Die Fassade ist ausgesprochen klar strukturiert und entfaltet mit dem Eingang eine ruhige und repräsentative Wirkung.

 

Schüco Ausbildungswerkstatt, Bielefeld (tr.architekten)

Die Planungslösung entstand einerseits aus einer dreiseitig durch andere Produktionsbauten eingeengten Bestandssituation mit einer früher gänzlich anderen Nutzung, andererseits aus der frühzeitigen Einbeziehung der betrieblich Beteiligten einschließlich der Auszubildenden. Ergebnis ist eine helle und freundliche Ausbildungswerkstatt für die technischen Auszubildenden.

 

K3 – CITYPASTORAL, Siegen (KEGGENHOFF I PARTNER)

Ehemaliges Ladenlokal. Das K3 CityPastoral Siegen bringt auf vorbildliche Weise neues Leben und neue Arbeit an einen Ort, aus dem sich der Einzelhandel zurückgezogen hat. Die Einrichtung soll die Pastoralarbeit näher an den Menschen und ihr städtischen Alltagsleben heranrücken.

 

Hinweis für die Redaktionen:

Honorarfreie Fotos der ausgezeichneten Objekte sowie der Preisverleihung finden Sie auf der Website der Architektenkammer NRW unter www.aknw.de/presse/pressebilder  

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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02.03.2017 - Rhein-Ruhr-Express ist Tempomacher für Nordrhein-Westfalen. Minister Groschek stellt Nutzenstudie für das Rheinland vor

Der RRX kommt! Ein Investitionspaket in Höhe von 3,45 Milliarden Euro für die Schiene stellt die Weichen für die Realisierung eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in Nordrhein-Westfalen. Wie bedeutend der Rhein-Ruhr-Express (RRX) auch für die Entwicklung in der Region ist, dokumentiert eine vom Verkehrsministerium vorgelegte Nutzenstudie zum Projekt für das Rheinland.

Mehr als 2,65 Milliarden Euro fließen in den kommenden Jahren in den Ausbau des RRX in ganz NRW. Hinzu kommen 800 Millionen Euro für die Beschaffung von 82 RRX-Zügen. „Das milliardenschwere Investitionspaket schafft die Grundlage für die Realisierung des wichtigsten Schienenprojekts in Nordrhein-Westfalen“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Für das Rheinland bedeutet der RRX vor allem eine engere Verknüpfung mit dem Ruhrgebiet und Westfalen. Er verbessert die Mobilität von vielen Zehntausenden Pendlern. Mit dem RRX können wir das Thema Ölsardine in Bimmelbahn erledigen.“

Oberbürgermeisterin Henriette Reker begrüßte die Gäste der Regionalkonferenz und sagte: „Ich finde es gut, dass es nach den vielen Jahren, in denen über die dringend notwendige leistungsfähige Schienenverbindung durch unser Bundesland diskutiert und diese geplant wurde, nun endlich in großen Schritten vorangeht. Der Rhein-Ruhr-Express ist ein Leuchtturmprojekt, das den Regionalverkehr in Nordrhein-Westfalen in den nächsten Jahren auf eine ganz neue Qualitätsstufe heben wird.“

In den kommenden Jahren wird die Infrastruktur ausgebaut, so dass die Metropolen in der Rhein-Ruhr-Region auf der Kernstrecke von Köln über Düsseldorf, Duisburg und Essen bis nach Dortmund im durchgehenden 15-Minuten-Takt miteinander verbunden werden können. Ergänzt werden diese Linien um weitere RRX-Linien. Im März 2017 fällt der Startschuss für den RRX Infrastrukturausbau zwischen Köln und Düsseldorf. Im Gebiet des Nahverkehr Rheinland werden für den RRX insgesamt 19 Stationen umgebaut, im Juni 2019 sollen die ersten RRX-Fahrzeuge im NVR-Gebiet auf der Strecke Wesel - Köln - Koblenz (RE 5) in den Regelbetrieb gehen.

Die im Auftrag des Verkehrsministeriums erstellte Nutzenstudie liefert gute Argumente für den RRX. Für die Untersuchung hat das Fachbüro SCI Verkehr die Auswirkungen des RRX auf Nordrhein-Westfalen und seine Regionen analysiert. Die Ergebnisse zeigen die positiven Impulse des RRX für Mobilität, Wirtschaft, Umwelt und die Menschen im Land auf. In den Städten und Gemeinden des Nahverkehr Rheinland (NVR) mit RRX-Halt leben heute insgesamt 2,1 Mio. Menschen, die direkt vom RRX profitieren können. Der RRX hält in 11 Städten und Gemeinden im NVR.

Die beteiligten Akteure werden die Umsetzung des Projekts in den kommenden Monaten weiter vorantreiben. Die Ausbaugesetze zum Bundesverkehrswegeplan sind bereits vom Bundestag beschlossen. Damit kann der Ausbau der Schienenwege starten. 

„Ab Ende 2018 gehen nach und nach die neuen RRX-Züge auf die Strecke mit für die Fahrgäste spürbaren Verbesserungen beim Komfort. Nach dem Abschluss sämtlicher Infrastrukturmaßnahmen und dem Bau aller Fahrzeuge kann mit einem schrittweisen Hochlauf schließlich die vollständige Inbetriebnahme des RRX sichergestellt werden“, so NVR-Geschäftsführer Heiko Sedlaczek.

 

Die Nutzenstudie zum Download unter www.rrx.de/downloads

 

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22.02.2017 - Neue Website freigeschaltet: Alle sieben nordrhein-westfälischen Radschnellwege auf einer Homepage. Planungen für OWL und Münsterland schreiten voran

Ab sofort haben die nordrhein-westfälischen Radschnellweg-Projekte ihre eigene Homepage: Dort können sämtliche Informationen zu den insgesamt sieben Maßnahmen auf der neuen Website www.radschnellwege.nrw   abgerufen werden.

Standards für Radschnellwege, Planungsstände, Baufortschritte und weitere hilfreiche Informationen zu den Radschnellwegen in NRW werden dort gebündelt präsentiert. „Unsere Radschnellwege sind eine Erfolgsstory. Mit dieser Homepage wollen wir den Menschen zeigen, was in ihrer Region passiert und wie es um die Projekte steht. Denn so viel ist klar: Angesichts des zunehmenden Straßenverkehrs werden die Radschnellwege unsere mobile Zukunft wesentlich beeinflussen“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek anlässlich der Freischaltung.

Momentan plant der Landesbetrieb Straßenbau den Weiterbau des Radschnellwegs Ruhr (RS1) von der Uni Essen bis an die Stadtgrenze zu Bochum. Die Stadt Mülheim baut momentan den Abschnitt von Mülheim Hauptbahnhof bis zur Ruhrbrücke. Hier ist bereits in diesem Sommer mit einer Fertigstellung zu rechnen. Dann soll auch der Spatenstich zur Sanierung der Ruhrbrücke und zum Weiterbau bis zum Campus der Hochschule Ruhr West erfolgen. Der Abschnitt Mülheim Hauptbahnhof bis zur Uni Essen wird noch aufgewertet in dem der rund zehn Kilometer lange Abschnitt mit einer durchgängigen Beleuchtung, Markierungen und wegweisender Beschilderung versehen wird.

In konkreter Planung befinden sich auch bereits zwei andere Projekte: Der Abschnitt Bocholt-Rhede des Radschnellweges Westliches Münsterland (RS2) im Münsterland und der Abschnitt Löhne-Bad Oeynhausen beim Radschnellweg OWL.

 

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21.02.2017 - Förderung der Elektromobilität nimmt Fahrt auf. Minister Groschek: Wir setzen den Hebel für abgasfreien Cityverkehr beim ÖPNV an

Die Belastung durch Stickstoffdioxid in den Innenstädten in NRW muss deutlich reduziert werden. Einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Luftreinhaltung leistet der Einsatz emissionsarmer und -freier Busse im Öffentlichen Personennahverkehr. Um die Umstellung der Citybusflotten von Diesel- auf Elektrobetrieb zu fördern, soll es bald ein neues Förderangebot geben. Es ist Bestandteil der Novelle des Gesetzes über den Öffentlichen Personennahverkehr in Nordrhein-Westfalen (ÖPNVG NRW), die der Landtag im Dezember 2016 verabschiedet hat. Gefördert werden sollen die Anschaffung von batterie-elektrisch und wasserstoffbetriebenen Linienbussen des ÖPNV, die dafür notwendige Ladeinfrastruktur sowie die Werkstatteinrichtungen. Er ist Teil der Verwaltungsvorschriften, die jetzt in die Verbändeanhörung gegeben worden sind. 

„Gerade in Nordrhein-Westfalen mit seinen Großstädten und der Metropolregion Rhein-Ruhr gewinnen elektrische Antriebe wegen der bekannten Luftverschmutzungsproblematik zunehmend an Bedeutung“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Wir müssen den Hebel insbesondere im ÖPNV ansetzen. Wenn es uns gelingt, noch mehr alte durch moderne Linienbusse zu ersetzen, dann machen wir einen wichtigen Schritt hin zu emissionsfreien Innenstädten. Nicht nur die Luft verbessert sich durch elektrische Antriebe, auch die Lärmbelastung in den Städten kann wirksam reduziert werden.“

Die Anschaffung von E-Bussen soll mit 60 Prozent der Kosten, die den Preis eines regulären Dieselbusses übersteigen, gefördert werden. Im Schnitt kostet ein Elektrosolobus in der Anschaffung 380.000 Euro – etwa 180.000 Euro mehr als ein Dieselbus.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) haben bereits angekündigt, mit Hilfe der Förderung rund 50 neue E-Busse anzuschaffen und bis 2021 sechs weitere Linien auf den Betrieb mit E-Bussen umzustellen.

Die Zuschussförderung des Landes kann durch ein Förderdarlehen der NRW.BANK ergänzt werden. Hierzu bietet die Landesförderbank das Programm „NRW.BANK.Elektromobilität“ an, mit dem sowohl die Anschaffung von Elektrobussen, als auch der Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur über zinsgünstige Darlehen gefördert wird. Mit den Darlehen können nicht nur die verbleibenden Mehrkosten, sondern die Gesamtinvestition in Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur finanziert werden. Die Verknüpfung von Landeszuschuss und Förderdarlehen ist nicht verpflichtend, ermöglicht jedoch eine zinsgünstige Finanzierung des Gesamtinvestments.  Die NRW.BANK möchte mit ihrem Angebot ebenfalls die zügige Umstellung auf umweltfreundliche Busse mit Elektroantrieb beschleunigen und damit zur Luftreinhaltung beitragen.

Neben der Förderung der E-Busse sind in den Verwaltungsvorschriften drei weitere neue Fördertatbestände mit aufgenommen worden. Nach dem verabschiedeten Gesetz sind künftig folgende Investitionen im besonderen Landesinteresse förderbar:

• Investitionsmaßnahmen zum Erhalt und zur Erneuerung der Infrastrukturen von Stadt- und Straßenbahnen sowie dem Schienenpersonennahverkehr (SPNV) dienende Infrastrukturen öffentlicher nichtbundeseigener Eisenbahnen,

• Investitionsmaßnahmen zur Reaktivierung von Schienenstrecken sowie zur Elektrifizierung vorhandener Schienenstrecken für den SPNV,

• Investitionsmaßnahmen zur barrierefreien Gestaltung von (Stadt-, Straßenbahn- und Bus-)Haltestellen und von vorhandenen Fahrzeugen des ÖPNV mit Ausnahme des SPNV

„Wir wollen die Fördersätze so festlegen, dass sie auch Wirkung zeigen“, so Groschek. So soll die generelle Förderhöchstgrenze auf 90 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionsausgaben festgelegt werden. „Mit den vier neuen Fördertatbeständen löst das Land den Investitionsstau auf und macht den ÖPNV in Nordrhein-Westfalen fit für die Zukunft.“

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

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http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-2017/2017_02_21_Foerderung-Elektromobilitaet/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1182808
20.02.2017 - Anreiz für Denkmaleigentümer: Land NRW stiftet mit 7.000 Euro dotierten Rheinisch-Westfälischen Staatspreis für Denkmalpflege

Zahlreiche historische Bauwerke in Westfalen verdanken ihr Überleben dem Einsatz privater Denkmalfreunde. Um dieses bürgerschaftliche Engagement zu fördern und öffentlich zu würdigen, stiftet das Land NRW jedes Jahr den Rheinisch-Westfälischen Staatspreis für Denkmalpflege. Er wird abwechselnd im Rheinland und in Westfalen verliehen – in diesem Jahr wird der mit 7.000 Euro dotierte Preis in Westfalen ausgelobt. Denkmaleigentümer können sich bis zum 14. April beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Abteilung Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen bewerben.

„Dass die Denkmallandschaft in NRW so reichhaltig und abwechslungsreich ist, liegt nicht zuletzt an den vielen engagierten Privatleuten und Initiativen“, sagte Stadtentwicklungsminister Michael Groschek. „Diesen freiwilligen, zeit- und kraftaufwändigen Einsatz würdigen und fördern wir mit dem Staatspreis.“

Die Auslobung richtet sich an Privatleute, die mit Hilfe der Denkmalexperten des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein gefährdetes Denkmal vorbildlich instand gesetzt haben. Diese Maßnahmen sollten weitgehend vollendet oder in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen worden sein. Eine Jury aus Fachwissenschaftlern und Praktikern der Denkmalpflege wählt die Preisträgerin bzw. den Preisträger aus.

Für ihr vorbildliches Engagement für den Erhalt und die Nutzung des Fachwerkhauses „Hof Hallenberg“ ging der Preis im Jahr 2015 an Jutta Pinzler und Jörg Schütte. Engagierte Denkmaleigentümer und Initiativen in Borchen, Lübbecke, Nottuln, Rheda-Wiedenbrück, Schmallenberg und Soest erhielten darüber hinaus undotierte Anerkennungen.

„Das Spektrum der Denkmäler ist breit gefächert“, so LWL-Chefdenkmalpfleger Dr. Holger Mertens. „Das heißt, dass nicht nur bekannte Denkmäler wie Schlösser oder Kirchen für den Preis in Frage kommen. Unsere facettenreiche Denkmallandschaft wird auch von Wohnhäusern, Gutshöfen, Fabriken, Grünanlagen, technischen Bauten, sozialen Einrichtungen und archäologischen Zeugnissen geprägt.“ Auch die hervorragende Instandsetzung eines beweglichen Denkmals könne prämiert werden, so Mertens weiter.

Das Bewerbungsformular für den Denkmalpreis gibt es beim Bauministerium http://www.mbwsv.nrw.de/stadtentwicklung/Denkmalschutz oder beim LWL http://www.lwl.org/staatspreis-2017. Das Formular kann zusammen mit Fotos zur Geschichte und Sanierung des Denkmals in Papierform und digital eingereicht werden.

 

Die Bewerbungsunterlagen gehen an:

LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Stichwort „Rheinisch-Westfälischer Staatspreis für Denkmalpflege“
Fürstenbergstraße 15
48147 Münster.

Einsendeschluss: 14. April 2017

 

Rückfragen beantwortet: Frau Ricarda Bodi von der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen des Landschaftsverbandes Westfalen (LWL) unter der Telefonnummer 0251 591-4020 oder per E-Mail an ricarda.bodi@lwl.org

 

Hinweis für die Redaktionen:

Nachdem die Bewerbungen eingegangen sind, teilen wir Ihnen gerne mit, ob und welche Objekte in Ihrem Gebiet im Rennen sind.

 

Pressekontakt: Markus.Fischer@lwl.org, Tel.: 0251/591-235,
                   Leonie.Molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

 

http://www.mbwsv.nrw.de/presse/pressemitteilungen/Archiv-2017/2017_02_20_Staatspreis-fuer-Denkmalpflege/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsvnrw.de:1182709
17.02.2017 - Gesetzesänderung zum Öffentlichen Personennahverkehr: Mehr Geld für Bürgerbusse

Von der vom Landtag Ende 2016 beschlossenen Änderung des ÖPNV-Gesetzes sollen auch die Bürgerbusse profitieren. In den überarbeiteten Verwaltungsvorschriften, die jetzt in die Verbändeanhörung gegeben werden, sind deutlich erhöhte Fördersätze vorgesehen. „Mit diesen Fördersätzen wollen wir die mit großem ehrenamtlichen Einsatz tätigen Bürgerbusvereine stärken und dafür sorgen, dass dieses Erfolgskonzept noch weiter wachsen kann“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Die Bürgerbusse sind eine tragende Säule des Öffentlichen Nahverkehrs gerade im ländlichen Raum.“ 

So soll die Organisationspauschale pro Verein von 5.000 Euro auf mindestens 6.000 Euro aufgestockt werden. Im Bereich der Förderung von Fahrzeugen ist vorgesehen, dass Bürgerbusfahrzeuge mit spezieller Vorrichtung für die Aufnahme von Rollstühlen mit mindestens 50.000 Euro gefördert werden. Bei Fahrzeugen mit zusätzlichem Niederflurbereich ist eine Mindestförderung von 60.000 Euro je Fahrzeug vorgesehen. Zudem soll eine Erhöhung dieser Fördersätze von jeweils zusätzlich mindestens 6.000 Euro erfolgen, wenn es sich um ein Erstfahrzeug handelt oder das Fahrzeug mit einem alternativen Antrieb ausgestattet ist. Darüber hinaus sollen sämtliche Fördersätze als Anreiz aufgestockt werden, wenn in dem Bürgerbus der jeweilige Verbundtarif und der NRW-Tarif angewendet oder anerkannt werden.  

Hintergrund: Das System Bürgerbus – Bürger fahren für Bürger – ist ein normaler Linienverkehr auf einer konzessionierten Strecke mit Fahrplan, Haltestellen und einem geregelten Tarif. Zum Einsatz kommen ausschließlich Kleinbusse mit acht Fahrgastplätzen, da die ehrenamtlichen Fahrer keinen Busführerschein besitzen müssen. Die Aufgabe der Bürgerbusse ist es, ein ergänzendes Mobilitätsangebot bereitzustellen: Im ländlichen Raum, der durch den ÖPNV wenig erschlossen ist, aber auch in Großstädten ergänzen die Bürgerbusse den städtischen Nahverkehrsbetrieb. Die Bürgerbusse können auf eine mehr als dreißigjährige Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen zurückblicken, die ganz wesentlich auf ehrenamtliches Engagement zurückzuführen ist. Der Bürgerbus ist damit ein Paradebeispiel gelebter Hilfe und gesellschaftlichen Miteinanders in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung bietet mit der Förderung einer Organisationspauschale sowie von Festbeiträgen für das Bürgerbusfahrzeug die seit vielen Jahren bewährten Rahmenbedingungen, die eine Kontinuität der Bürgerbusidee ermöglichen.

 

Pressekontakt: leonie.molls@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1042

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16.02.2017 - Pünktlich zum Fahrradkongress in Essen: Radroutenplaner.NRW mit neuen Funktionen und Kooperation mit Chicago vereinbart

Gleich zwei Neuigkeiten für Radlerinnen und Radler hat das Verkehrsministerium auf dem Fahrradkongress in Essen verkündet: Der Radroutenplaner.NRW ist gründlich überarbeitet worden und das Land NRW und Chicago wollen in Zukunft bei der Förderung des Radverkehrs kooperieren. Ausgerichtet wird der Kongress von der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW“ (AGFS).

Der Radroutenplaner NRW ist modernisiert worden und seit heute mit neuen Funktionen versehen. Ab sofort erkennt das Programm, mit welcher Art von Endgerät (Smartphone, Tablet, PC) der Nutzer anfragt und optimiert daraufhin die angezeigten Seiteninhalte. Darüber hinaus wird das in NRW sehr beliebte touristische Knotenpunktnetz nun auch im Radroutenplaner.NRW dargestellt. Mithilfe der Knotenpunkte wird die Navigation deutlich vereinfacht, da die Radlerinnen und Radler nur noch den Routennummern auf den Schildern folgen müssen („Radeln nach Zahlen“). Die Nutzer können außerdem frei wählen, ob sie die „open street map-Karten“ oder lieber die amtlichen Karten des Bundesamtes für Kartographie nutzen wollen.

Von dem neuen Webauftritt hat sich der Staatssekretär im Verkehrsministerium, Michael von der Mühlen, auf dem Kongress selbst überzeugen können: „Der Radroutenplaner.NRW ist die erfolgreichste Website der Landesregierung: Seit dem Start im Jahr 2003 ist die Internetseite weit über eine Milliarde Mal aufgerufen worden. Auch das zeigt, welches Potenzial im Radverkehr schlummert.“

Am Rande des Kongresses haben das Land NRW und die US-amerikanische Stadt Chicago zudem eine Kooperation zur Förderung des Radverkehrs vereinbart. Bei der neuen Partnerschaft soll es vor allem um einen Wissensaustausch gehen. Entstanden ist die Idee einer Zusammenarbeit bei einer Delegationsreise von Verkehrsminister Michael Groschek im vergangenen Sommer nach Chicago. „Ich bin begeistert von dem Fahrradboom in Chicago und anderen amerikanischen Großstädten. Sie haben erkannt, dass immer mehr Menschen in lebenswerten und attraktiven Städten leben möchten und davon auch die Wahl ihres Arbeitsplatzes abhängig machen. Ein gutes Radwegenetz ist ein Standortfaktor“, sagte Groschek anlässlich der Vereinbarung.

Chicago hat in kurzer Zeit sehr viel Infrastruktur für Radlerinnen und Radler geschaffen. Vor allem durch sogenannte „protected bike lanes“, also vor Autoverkehr geschützte Radspuren, hat sich die amerikanische Großstadt weltweit zu einem Vorbild für eine konsequente und erfolgreiche Fahrradförderung entwickelt. Auf der anderen Seite wollen die Amerikaner mehr über das Thema Radschnellwege erfahren, bei dem Nordrhein-Westfalen international eine führende Rolle übernimmt. Um den Erfahrungsaustausch zu gewährleisten, sind regelmäßige Gespräche sowie gegenseitige Fachexkursionen vereinbart worden. Zu den Unterzeichnern der Kooperation zählen neben dem Verkehrsministerium NRW und der Stadt Chicago unter anderem auch der „Allgemeine Deutsche Fahrradclub“ sowie die AGFS NRW.

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10.02.2017 - Groschek: Gutes Ergebnis für die Beschäftigten bei den Verkehrsbetrieben

Länder stimmen im Bundesrat für faire Löhne und Sozialstandards im ÖPNV

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

„Wir wollen Dumpinglöhne im ÖPNV vorhindern. Mit der heutigen Annahme unseres Antrags im Bundesrat sind wir einen Schritt weiter gekommen. Jetzt ist der Bundestag am Zug“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek.

 

Der Bundesrat hat heute dem Antrag der Länder Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Brandenburg zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes zugestimmt. Die Bundesländer wollen Wettbewerbsverzerrungen und Lohndumping im ÖPNV verhindern. Der Gesetzentwurf - Drucksache 741/16 "Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Personenbeförderungsgesetzes zur Sicherung von Qualitäts- und Sozialstandards im öffentlichen Personennahverkehr (PBefG-Änderungsgesetz) - soll die soziale und finanzielle Sicherheit der Beschäftigten im ÖPNV gewährleisten.

 

Verkehrsminister Michael Groschek: "Ich bin froh, dass die Länder unseren Antrag im Bundesrat unterstützt haben. Jetzt muss der Bundestag die Initiative rasch aufgreifen. Sozialdumping im ÖPNV schadet nämlich allen: den Beschäftigten, den Kunden und letztlich auch den Verkehrsbetrieben und Kommunen. Attraktiver ÖPNV braucht auch attraktive Arbeitsplätze."

 

Zum Hintergrund: Mit dem Gesetzentwurf wollen die Länder erreichen, dass soziale Faktoren auch für sogenannte „eigenwirtschaftliche“ Verkehre gelten. Auch Vorgaben zur Tariftreue und zum Personalübergang bei einem möglichen Betreiberwechsel sollen dort gelten. Ebenso sollen weitere Standards – etwa in Bezug auf Umweltaspekte, Kundenbetreuung, Fahrplananpassung – Anwendung finden können.

 

Als „eigenwirtschaftlich“ bezeichnet das Personenbeförderungsgesetz Bus- und Bahnlinien oder -netze, die ohne Defizitausgleich der Kommunen auskommen. Mit der Gesetzesänderung sollen die Qualität und die Einhaltung sozialer Standards in der gesamten Branche sichergestellt werden.

 

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

 

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09.02.2017 - Minister Groschek: Zehn Prozent mehr für Sanierung unserer Straßen. Land investiert 127 Millionen in die Erhaltung der Landesstraßen

Der Schwerpunkt der Investitionen im nordrhein-westfälischen Landesstraßenbau liegt auch 2017 in der Sanierung vorhandener Straßen: Der Ansatz für das Erhaltungsbudget wird in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich erhöht. Insgesamt stehen mehr als 127 Millionen Euro für Erhaltungsmaßnahmen bereit. Das sind rund 12 Millionen Euro mehr als in 2016.

 „86 Millionen Euro davon investieren wir in die Sanierung von kaputten Fahrbahnen und Brücken“, sagte Verkehrsminister Michael Groschek. „Für die Sanierung von Geh- und Radwegen sind weitere 4,5 Millionen Euro vorgesehen. Die restlichen Mittel werden vor allem für kleinere und unvorhersehbare Vorhaben eingesetzt. Unser Ziel ist es, die Qualität des vorhandenen Straßennetzes weiter zu verbessern.“

Neben der Erhaltung investiert das Land weitere 50 Millionen Euro in den Neu-, Um- und Ausbau von Landesstraßen und inklusive die Errichtung von Radwegen an diesen Straßen. Insgesamt sollen in diesem Jahr somit landesweit rund 177 Millionen Euro für die Landesstraßen eingesetzt werden.

Die Landesstraßen bilden ein zusammenhängendes Netz von insgesamt 13.100 Kilometern Länge für den regionalen und überregionalen Verkehr. Die Baulast für die Landesstraßen liegt mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten größerer Gemeinden beim Land. Das Bundesfernstraßennetz in NRW, also Autobahnen und Bundesstraßen, ist rund 6.670 km lang.

Die Übersicht über die vorgesehenen Maßnahmen des Erhaltungsprogramms 2017 für die nordrhein-westfälischen Landesstraßen finden Sie hier.

 

Pressekontakt: bernhard.meier@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1013

 

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08.02.2017 - Werkstatt „Zukunft StadtUmland.NRW“: Land stärkt die Kooperation zwischen Städten und Umlandgemeinden

In den Ballungsräumen sind die Kommunen in NRW mit besonderen städtebaulichen und verkehrspolitischen Herausforderungen konfrontiert: Wachstums- und Schrumpfungsprozesse finden teilweise eng nebeneinander statt. In den Innenstädten fehlt Wohnraum, während das Umland von Leerständen betroffen ist. Flächenknappheit trifft auf ungenutzte Brachen in der Nachbarkommune. Beim heutigen Werkstattgespräch „Zukunft StadtUmland.NRW“ diskutierten Stadtentwicklungsminister Michael Groschek und Staatssekretär Michael von der Mühlen in Dortmund Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung mit Vertretern der acht ausgewählten StadtUmland-Verbünde.

Minister Michael Groschek sagte: „Fast die Hälfte aller deutschen Großstädte liegt in NRW. In diesem sehr dichten Netz der Städte existieren enge Verflechtungen zwischen den Großstädten und ihrem Umland. Mehr Wohnraum kann vielerorts nicht mehr nur durch Verdichtung bereitgestellt werden, sondern muss auch auf Flächen im Umland erfolgen. Das kann dort zur besseren verkehrlichen Erschließung und zu besserer Nahversorgung beitragen. Davon profitieren die Bürger in den Großstädten und in der Region.“

Staatssekretär Michael von der Mühlen sagte: „Großstadtspezifische Herausforderungen wie Wohnungsdruck oder die Gefahr des Verkehrsinfarkts verlangen zukunftsfähige, integrierte Raumentwicklungs-und Mobilitätskonzepte. Gezielte regionale Kooperationen und gemeinsame Siedlungsstrategien zwischen Kernstädten und Umland bieten die Chance, aktiv die Zukunftsfragen der Städte und Regionen anzupacken und zu lösen. Dafür hat das Bauministerium sechs NRW-Regionalkonferenzen als Teil der Wohnungsbauoffensive veranstaltet.“

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Fragestellungen diskutiert, die zurzeit bei der Erarbeitung der Regionalpläne in den Regierungsbezirken des Landes thematisiert werden. So dient die Erstellung von stadtregionalen Entwicklungskonzepten der nachhaltigen Sicherung von Wohn- und Gewerbeflächen auch in denjenigen Regionen, in denen die Kernstädte (hier sind insbesondere die Großstädte an der Rheinschiene betroffen) die notwendigen Flächen alleine nicht bereit stellen können. Der am 8. Februar 2017 in Kraft tretende Landesentwicklungsplan (LEP) sowie die Regionalpläne bieten eine gute Grundlage, den Siedlungsflächenbedarf stadtregional abzubilden.

Minister Groschek sagte: „Voraussetzung für eine erfolgreiche Siedlungsentwicklung ist die Bereitschaft aller Gemeinden, intensiv miteinander zu kooperieren.“

Weitere Informationen: www.stadtumland-nrw.de

 

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30.01.2017 - Transparenz und Akzeptanz bei Großprojekten: Bürgerbüro informiert zum Autobahnausbau bei Leverkusen

Mit einem neuen Bürgerbüro intensiviert Straßen.NRW seine Kommunikation zum Autobahnausbau rund um Leverkusen (A-bei-LEV). Verkehrsminister Michael Groschek hat zusammen mit Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek und Leverkusens Oberbürgermeister Uwe Richrath das Bürgerbüro in der Leverkusener Innenstadt offiziell eröffnet. 

„Das neue Bürgerbüro hier in Leverkusen ist gelebte Öffentlichkeitsarbeit“, betonte Verkehrsminister Michael Groschek. „Wir wollen die Menschen beim Autobahnausbau nicht aussperren, sondern sie mitnehmen. Wer Fragen rund um den Ausbau hat, der hat nun mit dem Bürgerbüro die perfekte Anlaufstelle.“

Im Büro können sich die Bürger Präsentationen zu den unterschiedlichen Themen vom Zustand der „alten“ Rheinbrücke über den Eingriff in die Dhünnaue bis hin zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen anschauen, aber auch die originalen Planungsunterlagen zu allen Abschnitten einsehen. An einem Info-Terminal bekommt man einen Einblick in die geplanten Bauwerke mit Hilfe von dreidimensionalen Grafiken, durch die man sich selbst navigieren kann. Broschüren und die Bürgerzeitung „Dialog“ rund um A-bei-LEV sowie aus anderen Bereichen des Landesbetriebes Straßenbau NRW liegen zur Mitnahme bereit.

„Wir wollen Betroffene, Anlieger, Verkehrsteilnehmer und die Wirtschaft unbürokratisch und schnell informieren“, erläuterte die Straßen.NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek. „Je früher wir die Anwohner und Wirtschaft informieren, desto transparenter und nachvollziehbarer gestalten wir den Planungsprozess und schaffen zugleich mehr Akzeptanz für derartige Großprojekte.“ Sauerwein-Braksiek betonte, dass in Leverkusen in den vergangenen drei Jahren schon sechs Bürgerzeitungen zu A-bei-LEV erschienen sein, mehrere Bürgerversammlungen stattgefunden hätten, mit Entscheidern der Stadt ein regelmäßiger Austausch unter anderem im so genannten Dialogforum geführt würde und alle Informationen rund um das Planungs- und Bauprojekt auf einer großen Internetplattform unter www.a-bei-lev.nrw.de zu finden seien. Mit dem Infobüro kommt jetzt ein weiterer Baustein des Kommunikationspaketes hinzu.

Das Büro befindet sich im ersten Obergeschoss der Leverkusener „Luminaden“(Wiesdorfer Platz 34a, 51373 Leverkusen). Die Öffnungszeiten in dieser Woche sind bis Freitag jeweils von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Ab der kommenden Woche  werden immer dienstags und donnerstags (nicht am 7.2. und am 23.2./Weiberfastnacht) zu den gleichen Zeiten Experten aus der Projektgruppe von Straßen.NRW Rede und Antwort stehen.

 

Pressekontakt: maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019

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Pressetermin am 03.04.2017 Projekt „Garath 2.0“ http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_04_03_Projekt-_Garath-2_0_/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193655 Pressetermin am 03.04.2017 Eröffnung Stadtteilbüro Oberhausen http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_04_03_Eroeffnung-Stadtteilbuero-Oberhausen/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193637 Pressetermin am 02.04.2017 Stadtumbaufest Lünen http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_04_02_Stadtumbaufest/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193623 Pressetermin am 31.03.2017 Verabschiedung von Herrn Heinrich Brüggemann, DB Regio NRW http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_03_31_Verabschiedung-von-Herrn-Heinrich-Brueggemann/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193609 Pressetermin am 31.03.2017 Rhein-Ruhr-Express http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_03_31_RRX/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193595 Pressetermin am 31.03.2017 Soziale Wohnraumförderung http://www.mbwsv.nrw.de/presse/terminhinweise/2017_03_31_Soziale-Wohnraumfoerderung/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1193581 Veranstaltung "Archiv - Hier finden Sie ältere Veranstaltungen" Archiv - Hier finden Sie ältere Veranstaltungen http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/Archiv/index.php Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1191777 Veranstaltung "Formular - PLANUNG von Veranstaltungen_MBWSV" Formular - PLANUNG von Veranstaltungen_MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/Formular---PLANUNG-von-Veranstaltungen_MBWSV.pdf Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1159492 Veranstaltung "NRW-Fest am 27. und 28. August" NRW-Fest am 27. und 28. August http://www.mbwsv.nrw.de/ministerium/Veranstaltungen/NRW-Fest-am-27_-und-28_-August.pdf Pressestelle MBWSV http://www.mbwsv.nrw.de:1082955